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Berliner Headwear Label ReHats launcht am 1. Oktober die neue Beanie-Kollektion EISZEIT. Die Wintermützen bestehen bis zu 92% aus recycelten Baumwollfasern. Außerdem wurden wieder 1.000 Gesichtsmasken an die Berliner Stadtmission gespendet.

Nach den bisher eher schönwettertauglichen Hutkollektionen, hat ReHats Berlin nun beschlossen auch winterfest zu werden und bringt eine Kollektion von 15 Beanies heraus. Unter dem Namen EISZEIT launcht das Berliner Label fünf Modelle in jeweils drei Varianten. Alaska, Eiszapfen, Fischkopp, Sne und Yuki werden auf ganz besondere Art gefertigt.

Herstellung Für die Beanies werden vor allem ausgediente Jeans, aber auch andere Baumwolltextilien, in ihre einzelnen Fasern zerlegt, um daraus wieder Garn zu gewinnen. Diese Fasern werden nicht gefärbt, sondern im Originalzustand nach Farben sortiert und dann direkt weiter verarbeitet. Dadurch spart jede Mütze bis zu 850 Liter Wasser im Vergleich zu Mützen, die mit extra hergestelltem Garn gemacht wurden. “Durch die Rückgewinnung der Baumwollfasern ist der Garn unserer Beanies besonders weich und gleichzeitig griffig. Durch das Sortieren und Neukomponieren der Fasern entstehen schöne melierte Farbtöne – genau richtig für unsere Winterkollektion”, sagt Stanislaus Teichmann Geschäftsführer von ReHats Berlin. Die Beanies der Kollektion EISZEIT werden fair in der EU produziert und bestehen bis zu 92% aus recycelter Baumwolle.

1.000 Masken für Obdachlose

Wegen der COVID19 begann ReHats Berlin im Frühling 2020 mit der Produktion von upgecycelten Gesichts-Masken. Für jedes verkaufte Masken-3er-Set wird eine Hygiene-Maske aus Polypropylen an die Berliner Stadtmission gespendet, die diese an Obdachlose in Berlin weitergibt. Die Berliner Stadtmission ist langjähriger Kollaborationspartner von ReHats. Letzte Woche konnten erneut

1.000 Masken von ReHats übergeben werden.

Über ReHats Seit 2015 arbeitet das Label ausschließlich mit Materialien, die ihre jeweils eigene Geschichte erzählen. Neben aussortierten Textilstoffen wie gebrauchter Arbeitskleidung oder sogar Kaffeesäcken aus Jute, werden Stoffreste aus der Textilproduktion weiterverwendet. Durch das sogenannte Upcycling werden hochwertige Materialien weiter verwendet, anstatt sie zu entsorgen. Von der Kollektion COFFEE2GO, Headwear aus Kaffeesäcken, wurden inzwischen mehr als 35.000 Stück verkauft.

In Kooperation mit dem TEXTILHAFEN der Berliner Stadtmission entstand 2019 die Kollektion GEWERKSCHAFT, welche aus gebrauchter Arbeitskleidung gefertigt wird. Die modernen und klassischen Shapes von ReHats ergänzen sich perfekt mit dem roughen Used-Style der Materialien, die durch ihre originalen Aufdrucke, Nähte und kleine Taschen immer auf ihren Ursprung verweisen.

Nachhaltigkeit auf allen Ebenen Pro hergestelltem Hut werden durch den Einsatz wiederverwendeter Materialien im Vergleich zu neuen Baumwollstoffen bis zu 2.500l Wasser eingespart. Jeder Hut und jede Mütze ist durch den individuellen Zuschnitt ein Unikat. Nachhaltigkeit endet für ReHats aber nicht bei der Produktherstellung: für jeden gekauften Hut lässt das Unternehmen, nach wie vor drei Bäume über das Eden Reforestation Project pflanzen.